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Studien- und Wanderreise auf
Madeira
vom 09.04.2005 -
20.04.2005


Mit sehr viel Erwartung traf sich eine muntere Schar von netten Leuten am Spätnachmittag des 9. April 2005 nach einem längeren Flug von Frankfurt über Lissabon mit dem portugiesischen Reiseleiter Jorge auf dem Flughafen von Funchal.
Während der kurzen Fahrt zu unserem Hotel in Canico Baixa hielt Jorge eine Überraschung für uns bereit: Wir können morgen, am Sonntag, am Blumenfest in Funchal teilnehmen.
Vor dem Abendessen im Hotel Vorstellung der Teilnehmer, wir stießen stilgerecht mit Madeira-Wein an, und kurze Programmeinführung für die folgenden Tage.
Für die Beschreibung unserer Besichtigungen und Touren darf ich Bilder sprechen lassen und nur kurze Erklärungen dazu geben.
Halbinsel Sao Lourenco Ponta do Rosto Blick auf die Nordostküste
Am ersten Tag fuhren wir die Ostküste entlang, durch die, einem griechischen Tempel nach empfundenen Pfeiler der erweiteren Start- und Landebahn des Flughafens, durch Machico, der ersten Siedlung nach der Landung der Portugiesen bis Canical. Diese Gegend, hier wurde früher Zuckerrohr angebaut, das Wort "Cani" bedeutet Zuckerrohr, ist sehr trocken, baumlos und weist sehr karge Vegetation auf. Unser Blick ging zur Halbinsel Sao Lourenco, auf die interessanten Felsenformationen des Ponta Rosto und zur Nordküste. Die Sonne zeichnete im Zwie- und Gegenlicht wechselnde Farbenspiele auf die Felsen und im Wassser.
Auf unserer ersten Levada-Wanderung entdeckte ich eine blaue Seerose
Die Mimosenbäume, sie wachsen dort als Unkraut, blühten.Blaue SeeroseMimosen


Mit Proteen geschmückter Traktor Ist diese Begeisterung nicht ansteckend? Anthurien
Wir durften wirklich von Glück sprechen, dass wir das größte Fest des Jahres der Insel Madeira in Funchal, das Blumenfest, erleben durften. Es findet alle Jahre 2 Wochen nach Ostern statt, begrüßt den Frühling, die schönste, blühende Jahreszeit. Mit wunderschönen blumengeschmückten Wagen, bunt gekleideten Menschen, die tanzen und singen, eine ansteckende Fröhlichkeit verbreiten, bewerben sich die einzelnen Regionen um die Auszeichnung der besten Präsentation.
Hinter Bumen und Büschen versteckt,das Wohnhaus der Blandy Nur im Hintergrund zu erahnen, das elegante Golfhotel Blandy's garden
BLANDY'S GARDEN, eine Parkanlage der Superlative. Das Grundstück in Funchal kaufte die Familie Blandy 1885 und der Park wurde von einem französischen Landschaftsgärtner gestaltet. Ein Teil der Anlage steht für Besucher offen. Die Quinta, das Herrenhaus, wird noch von der Familie bewohnt. Das Areal um das sehr elegante Golfhotel ist nur dessen Gäste vorbehalten.
Den Park betritt man durch eine Allee von Kamelienbäumen, dessen Blütezeit leider schon fast vorbei war.Der Ausblick auf Funchal ist einzigartig
rote Kamelierosa KamelieBlick auf Funchal
Die untenstehenden Bilder zeigen nur eine kleine Auswahl der im Park blühenden Pflanzen.
Judasbaum - Proteenbaum - Callafeld
JudasbaumProteenbaumCallafeld
An der Levada da Serra, Blick zum Val de Paradiso Blick von Camacha auf Santa Catarina, Flughafen Gelbe Proteen
Unsere zweite Levada-Wanderung ging entlang der Levada Da serra, dicht bewachsen mit endemischen Baumgewächsen sowie eingeführten Eukalyptus-Bäumen. Eine Seltenheit entdeckten wir in einem Garten: gelbe Proteen. Der Blick ins Val de Paradeiso - einmalig.
Im Korbflechterdorf Camacha aßen wir zu Mittag.



Staunend und ehrfürchtig blickten wir auf die Bergwelt Madeiras, die vulkanischen Ursprungs ist, vom 1800m hohen Pico do Arieiro, zumal wir ein seltenes Wetterglück genießen durften: Die Nebel, die sonst um diese Zeit aufziehen, blieben aus. Keine Wolken trübten die spektakuläre Sicht auf die imposanten, mannigfaltigen und vielfarbigen Felsenformationen mit Spitzen wie aufgestellte Beistifte, auf Täler und Abgründe.

Doch bald zogen die Nebelschwaden hoch - auf unserem Spazierweg entlang der "Alten Levada" - und der Eindruck ist nicht minder grandios . Auf dem Rückweg durften wir den "kräftigen" Zuckerrohrschnaps, der nur noch von Privatbauern aus Zuckerrohr gebrannt wird, kosten. Am Ribeiro Frio - dem Kalten Bächlein - werden Regenbogenforellen gezüchtet.
Da die Aussicht auf dem "Balcones" wegen des Nebels gleich "Null" war, freuten wir uns über den Besuch eines Buchfinken, der sich füttern ließ. Einen weißen noch in voller Blüte stehenden Kamelienbusch entdeckten wir auch.
Teil 2