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Fünf sonnige Herbsttage in Ludwigsburg
Corps de Logis
RESIDENZSCHLOSS

Innenhof mit Löwenbrunnen
im Hintergrund der Alte Corps de Logis
Die Erinnerung an unseren letzten Besuch in Ludwigsburg vor ca. 30 Jahren ist nur sehr vage.
Einige Konzerte im Rahmen der "Ludwigsburger Schlossfestspiele", die wir besuchten, führten uns wieder in diese bezaubernde Stadt mit den größten barocken Schlossanlagen.
Kleine Stadtspaziergänge, ein Bummel durch die Anlagen des "Blühenden Barock", eine Besichtigung des Residenzschlosses und Schloss Favorite zeigten uns die Schönheiten und werden hier mit einigen Bildern, sortiert nach unseren Touren, dokumentiert.
Brunnen vor dem Forum am Schlosspark
Der Brunnen vor dem Forum am Schlosspark (Hintergrund)"soll die streng gegliederte Fassade des neuen Bauwerkes kontrastieren.
Er soll ein Stück Natur sein inmitten der Bebauung..."Ausschnitt aus einem Zitat des Bildhauers Güter E. Herrmann, der diesen Brunnen geschaffen hat.
Das moderne Kultur- und Kongresszentrum birgt ein großes Theater und verschiedene Mehrzwecksäle.
Am Marktplatz
Das Zentrum Ludwigsburg, der riesige rechteckige Marktplatz, den Theodor Heuss als "stolzesten Platz, den Württemberg hat" bezeichnete, vermittelt mit seinen Arkaden ein südliches Flair.
Die zahlreichen Restaurants laden nach dem Einkaufsbummel zum Verweilen ein.
Die Statue des Stadtgründers Herzog Eberhard Ludwig steht im Zentrum des Platzes.
Ein wenig irritiert wendet sich Eberhard Ludwig vom "Schandfleck" der Stadt, dem Hochhaus am Marstall, weg.
Stadtkirche
Die evangelische Stadtkirche, 1718-1726 nach einem Entwurf Frisonis, der verantworlich für die Gesamtanlage des Schlosses zeichnete, erbaut.
Kath Pfarrkirche
Das Pendant zur ev. Stadtkirche:
Die katholische Pfarrkirche zur "Heiligen Dreeinigkeit".
Grafenbau, Nr. 29
Die barocke Fassade erweckte mein Interesse:Das Gebäude, nach Plänen von Frisoni erbaut,wurde ,ebenso wie das Nachbarhaus, jahrelang als Kaserne genutzt und wartet auf "Wiederauferstehung",vielleicht als "Familienhotel?"
Blick auf Schloss Favorite
Der Zugang blieb uns am 1. Tag noch verwehrt:
Blick zum Jagd- und Lustschloss Favorite.
Hier geht es zum Jagdschloss
Broderie im Nordgarten
Auch hier musste am 1. Tag der Blick durch das Gitter genügen: Die Broderie im Nordgarten machte uns neugierig auf
"Blühendes Barock".
Grävenitz Palais
Das Grävenitz Palais ließ Stadtgründer Eberhard Ludwig 1727 für seine Mätresse Wilhelmine von Grävenitz erbauen.

Auf dem Holzmarkt erinnert die Stadt Ludwigsburg mit einem Obelisken an ihre vier bekannten Dichtersöhne:
David Friedrich Strauß, Theologe und Philosoph, geb. 1808

Justinus Kerner, geb. 1786, schrieb Märchen, Lieder und Gedichte
bekannt wurden einige seiner Gedichte durch Robert Schumanns "Zwölf Gedichte op. 35".

Eduard Mörike, geb. 1804. Ihm ist eine gesonderte Seite gewidmet.


Friedrich Theodor Vischer, geb. 1807,war 1848/49 Abgeordneter der Nationalversammlung, die in der Paulskirche in Frankfut zusammentrat. Besonders sein Werk "Ästhetik oder Wissenschaft des Schönen" wurde international anerkannt.

Erwähnen möchte ich noch
Christian Friedrich Daniel Schubart
der 1769 bis 1773 als Organist an der Stadtkirche und Kapellmeister am württembergischen Hof in Ludwigsburg fungierte. Er wurde 1773 des Landes verwiesen, da er freimütig Kritik an den politischen Gegenheiten aussprach. 1777 wurde er zurück auf das württembergische Territorium gelockt, verhaftet und auf der Festung Hohenasperg eingekerkert, wo er 10 Jahre festgehalten wurde. Er beeinflusste die Jugendlyrik Schillers sehr deutlich und ist der Dichter der "Forelle", u.a. von Franz Schubert vertont.


Hier saßen wir - beim Italiener - und ließen die Schönheit des Platzes auf uns wirken.
Der Blick auf die Stadtkirche mit dem Brunnen des Stadtgründers.
Hier spielen die Kinder oder auch eine Musikkapelle ihre fröhlichen Weisen.
Das rechte Bild zeigt das Wohnhaus des Joseph Süß Oppenheimer, Geheimer Finanzrat unter Herzog Carl Alexander.
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Zum zweiten Tag