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Der Kirchenraum der Wehrkirche St. Veit
zeigt seinen Reichtum mit seinen meisterhaft geschnitzten Altären.
In die einstige Wallfahrtskirche, die kunstgeschichtlich so bedeutsam ist, wallfahrten noch heute an einem gewissen Tag die Herzogenauracher Katholiken zum Marienaltar, obwohl die Kirche evangelisch ist.
Eine gelebte Ökumene!

Blick von der Orgelempore zum Chor
rechts der Marienaltar

Kreuzrippengewölbe im Chor
Tellerschlussstein mit Rosette
Der Altar im Chorraum wurde 1725 in Wilhermsdorf geschaffen und steht auf mittelalterlichem Unterbau.
Jesus Christus am Kreuz zwischen gewundenen Säulen mit Weinlaub, am Fuß des Kreuzes kniet Maria Magdalena.
Die schöne barocke Kanzel von 1697 wird von einem Engel getragen.
In den Feldern der Kanzel sind die vier Evangelisten und Christus-Salvator dargestellt.

DER KATHARINENALTAR

zeigt im Mittelschrein das Martyrium der hl. Katharina. Im Vordergrund die Enthauptungsszene, im Hintergrund die geblendeten und vom Donner erschlagenen Henkersknechte, das geborstene Marterrad.
Der Altar wurde in der Zeit von 1505-1510 in der Werkstatt des Meisters des Martha-Altares in Nürnberg, St. Lorenz, geschaffen.
Die Altarflügel bei geschlossenem Altar zeigen weitere Legenden aus dem Leben der hl. Katharina: Das Christuskind, auf den Knien seiner Mutter sitzend, reicht Katharina den "Verlobungsring".
Unten sieht man von links nach rechts: St. Christophorus, St. Leonhard, St. Veit und St. Georg.

Die Flügel des offenen Schreines lassen St. Johannes d.T. und Johannes d.Ev., St. Andreas und Sebastian, unten St. Thomas und den Stadtheiligen von Nürnberg, St. Sebald, sowie die hl. Philomena und Magdalena erkennen.
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